Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald

Presseinformationen

24/2022: Gedenkveranstaltung zum 77. Jahrestag der Befreiung in der Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald

25. April 2022

Nr.: 24/2022

In der Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald wird am Freitag, 29. April 2022, um 15.00 Uhr mit einer Gedenkveranstaltung an die Befreiung der Häftlinge der Todesmärsche des KZ Sachsenhausen vor 77 Jahren erinnert. Nach Begrüßungen durch Gedenkstättenleiterin Carmen Lange und Stiftungsdirektor Axel Drecoll sprechen Steffen Freiberg, Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Mireille Cadiou von der Amicale française und Andreas Meyer vom Internationalen Sachsenhausen Komitee zu den Gästen. Im Anschluss folgt eine Kranzniederlegung. An der Veranstaltung werden auch die Sachsenhausen-Überlebenden Bogdan Bartnikowski aus Polen sowie Edward Farber und Emil Farkas aus Israel teilnehmen.

Unmittelbar vor der Befreiung des KZ Sachsenhausen durch sowjetische und polnische Soldaten am 22./23. April 1945 trieb die SS rund 30.000 Häftlinge auf einen Todesmarsch, bei dem mindestens 1.000 von ihnen umkamen. Während des Todesmarsches mussten mehr als 16.000 Häftlinge im Belower Wald bei Wittstock mehrere Tage lang ohne jede Versorgung unter freiem Himmel lagern.

 

Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald
Belower Damm 1, 16909 Wittstock

Information: www.below-sbg.de

 

Verantwortlich:
Dr. Horst Seferens | Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
16515 Oranienburg | Heinrich-Grüber-Platz | T +49 3301 810920 | F +49 3301 810926
seferens@stiftung-bg.de | www.stiftung-sbg.de


Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

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