Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald
Kranzniederlegung durch den Botschafter der Russischen Föderation, Sergej J. Netschajew
24. April 2020
Heute besuchte der Botschafter der Russischen Föderation, Sergej J. Netschajew, die Gedenkstätte Sachsenhausen, um anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung der Häftlinge des KZ Sachsenhausen der Opfer zu gedenken. In Begleitung von Stiftungsdirektor und Gedenkstättenleiter Axel Drecoll legte Botschafter Netschajew am zentralen Gedenkort „Station Z“ und am Denkmal für die 1941 im KZ Sachsenhausen ermordeten sowjetischen Kriegsgefangenen Kränze nieder.
Im KZ Sachsenhausen waren Zehntausende Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion inhaftiert, unter ihnen vor allem Kriegsgefangene und nach Deutschland verschleppte Zwangsarbeiter. Bei der größten Massenmordaktion im KZ Sachsenhausen wurden im Herbst 1941 mehr als 10.000 sowjetische Kriegsgefangene mit einer eigens für diesen Zweck konstruierten Genickschussanlage ermordet. Am 22./23. April 1945 befreiten sowjetische und polnische Soldaten rund 3.000 von der SS im Lager zurückgelassene kranke Häftlinge.
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